Finanzkrisen wird es auch in der Zukunft geben

Wirtschaftsprofessor Paul Schmidt hat 250 Finanzkrisen auf der ganzen Welt unter die Lupe genommen und dabei eine Gemeinsamkeit festgestellt: Immer waren es gewaltige Schulden, die das System zum Einsturz brachten. Auf den Zusammenbruch folgten in den meisten Fällen ein Hyperinflation mit einer sich anschließenden Währungsreform. Oft waren die Regierungen schuld an der Misere, da sie exorbitante Schulden angehäuft hatten. Paul Schmidt, der Wirtschaftsprofessor an der Frankfurt School of Finance ist, hat bei seinen Untersuchungen auch folgende Erkenntnis gewonnen: „Alle Krisen zeigen, dass eine Marktwirtschaft inhärent instabil ist und dass die Finanzmärkte und die Finanzinstitutionen die Achillesferse sind. Deshalb werden wir Krisen auch in Zukunft nicht verhindert können. „Finanzkrisen wird es auch in der Zukunft geben“ weiterlesen

Unternehmen bauen in ihre Produkte ganz bewusst Fehler ein

Die Dokumentarfilmerin Cosima Dannoritzer, die mit ihrem mehrfach preisgekrönten Film „Kaufen für die Müllhalde“ bekannt wurde, hat bei ihren Recherchen herausgefunden, dass viele Hersteller mit Absicht Produkte produzieren, die nach kurzer Zeit kaputtgehen. Es handelt sich dabei nicht um wenige gierige Firmen, sondern der Verschleiß hat sich zu einem wichtigen Teil der Wachstumsökonomie gemausert. Dabei spielen laut Cosima Dannoritzer vor allem drei Faktoren zusammen: die Werbung, der Kredit und der Verschleiß. Die Werbung redet den Menschen ein, dass sie immer das Neueste brauchen. Der Kredit hilft ihnen dabei, die Sachen zu kaufen, von denen sie die meisten überhaupt nicht brauchen und der Verschleiß steigert den Bedarf. Das funktioniert erstens durch geplante Obsoleszenz, indem die Unternehmen kleine Teile an ihren Produkten kaputtgehen lassen. „Unternehmen bauen in ihre Produkte ganz bewusst Fehler ein“ weiterlesen