Bewusstes Autofahren schont die Umwelt

Kaum jemand kann sich ein Leben ohne eigenen Wagen vorstellen. Das Auto ist für viele weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, es steht für Unabhängigkeit und Freiheit. Leider vergessen manche, dass jede Autofahrt eine Belastung für die Umwelt darstellt. Natürlich ist es bequem, zum Bäcker um die Ecke mit dem Wagen zu fahren oder die Kinder jeden Tag zur Schule zu bringen.

024-Fotolia_25454660_Subscription_XL.jpeg.mediumAllerdings sollte ein Umdenken in der Bevölkerung stattfinden. Jeder ist dazu angehalten, seinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wer kleine Erledigungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt, schon nicht nur die Natur, sondern tut auch der Gesundheit etwas Gutes. Einer der Gründe, warum die Schadstoffbelastung in der Luft so hoch ist, liegt darin dass es noch zu viele alte Autos auf Deutschlands Straßen gibt. Wer auf der Suche nach einem neuen oder gebrauchten Wagen ist, sollte bei der Kaufentscheidung auch den Umweltschutz im Auge behalten. Dabei ist vor allem der CO2 Ausstoß zu beachten. Im Internet gibt es zahlreiche Plattformen, die Details zu allen am Markt befindlichen Automarken und Modellen zusammenfassen. Hier findet man nicht nur eine übersichtliche Gebrauchtwagenbörse, sondern auch weitere Infos zu den einzelnen Modellen. Leider sind Elektrofahrzeuge immer noch relativ teuer und nicht für längere Fahren geeignet. Eine gute Alternative dazu sind Hybridfahrzeuge, die zwar einen traditionellen Motor eingebaut haben, aber zumindest teilweise elektronisch betrieben werden. Dadurch gelten sie als besonders spritsparend. Generell sollte niemand den Grundsatz vergessen, dass jede vermiedene Autofahrt zählt, um die Umwelt zu schützen. Carsharing ist ein Trend, der immer mehr im Kommen ist. Dabei teilen sich mehrere Personen ein Auto. Eine weitere gute Idee ist, Fahrgemeinschaften zu bilden, wenn man täglich von auswärts in die Stadt zum Arbeitsplatz pendelt.

Tipps zum Sprit Sparen
Der Schadstoffausstoß richtet sich natürlich danach, wie viel Treibstoff ein Fahrzeug verbraucht. Was viele nicht bedenken ist, dass ein Auto bei höherer Beladung wesentlich mehr verbraucht. Fährt man mit 100 Kilogramm zu viel Ballast herum, braucht der Wagen rund einen halben Liter mehr pro hundert Kilometer. Auch Dachboxen tragen aufgrund des höheren Luftwiderstands zu einem höheren Spritverbrauch bei. Wer beim Autofahren Umweltschutz betreiben möchte, sollte regelmäßig den Reifendruck kontrollieren. Dabei kann man sich getrost an den oberen Werten orientieren, ein voll aufgepumpter Reifen senkt nämlich den Treibstoffverbrauch. Beim Reifenkauf sollte man die Tests der Automobilclubs beachten, die regelmäßig veröffentlicht werden. Modelle mit niedrigem Rollwiderstand helfen beim Spritsparen. Außerdem sollte man immer möglichst früh auf den nächst höheren Gang schalten. Dadurch leidet zwar die Beschleunigung, der Treibstoffverbrauch hält sich bei niederen Touren aber in Grenzen. Ein weiterer wichtiger Tipp ist, möglichst vorausschauend zu sparen um Tempounterschiede so gut wie möglich zu vermeiden. Beim Beschleunigen wird nämlich deutlich mehr Sprit benötigt als beim ruhigen Gleiten im Verkehr. Auch wenn es angenehm ist, bei großer Sommerhitze immer in einem kühlen Wagen zu sitzen, das Betätigen der Klimaanlage kostet Strom und somit Treibstoff. Niemand muss einen Hitzeschlag riskieren, wenn eine Klimaanlage im Auto installiert ist, ein maßvoller Umgang mit Klimaanlage und Heizung schon jedoch die Umwelt. Untersuchungen haben ergeben, dass im Stadtverkehr bei eingeschalteter Klimaanlage sogar um 1,8 Liter mehr Sprit verbraucht wird. Steht man vor einem geschlossenen Bahnschranken, stellt man der Umwelt zuliebe den Motor lieber ab.

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