Mit Unternehmensberatern zum wirtschaftlichen Erfolg

Mit Unternehmensberatern zum wirtschaftlichen Erfolg zu gelangen, ist angesichts der Globalisierung der Wirtschaftswelt und den damit verbundenen, veränderten Problemen und Aufgabenstellungen für erfolgsorientierte Unternehmen ein normaler Vorgang. Das Ziel der Beratungsunternehmen ist es, als geistiger Sparringspartner der Unternehmen bei der Erarbeitung neuer, effizienter und erfolgreicher Wege, die mit Unternehmensberatern zum wirtschaftlichen Erfolg führen sollen, unterstützend zu wirken. „Mit Unternehmensberatern zum wirtschaftlichen Erfolg“ weiterlesen

Daniel Goeudevert nennt die Gründe der Hungerkrisen

Die Subventionspolitik im Agrarsektor offenbart laut Daniel Goeudevert ein Höchstmaß an Bigotterie. Mit mehr als 360 Milliarden Dollar pro Jahr fördern die industrialisierten OECD-Staaten, vor allem Europa und Amerika, ihre äußerst produktive High-Tech-Landwirtschaft. Das entspricht etwa dem siebenfachen der weltweit pro Jahr gewährten Entwicklungshilfe und dem 350fachen der von den OECD-Ländern direkt in Afrika geleisteten Agrarhilfe. Daniel Goeudevert ergänzt: „Und der hier dank solcher Förderung produzierte Überfluss landet dann – dem woanders durchgesetzten Handel sei Dank – unter anderem zu Billigpreisen auf den Märkten der Entwicklungsländer.“ So kann man zum Beispiel in Sandaga, dem größten Konsumgütermarkt Westafrikas Obst und Gemüse aus südeuropäischen Ländern kaufen, das bis zur Hälfte billiger ist als die einheimischen Produkte. Auf diese Art und Weise wird die lokale Landwirtschaft zerstört. „Daniel Goeudevert nennt die Gründe der Hungerkrisen“ weiterlesen

Eine Notfallhilfe durch die EZB ist besser als Eurobonds

Für Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs Öffentliche Finanzwirtschaft am Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, gibt es in der Vertrauenskrise um die Zahlungsfähigkeit der Euro-Staaten keinen Königsweg. Seiner Meinung nach läuft der Weg über die Eurobonds auf eine gefährliche europäische Sozialisierung der Staatsschulden hinaus. Er erklärt: „Die Folgen für die Verschuldungsanreize und die politische Akzeptanz des ganzen Integrationsprozesses könnten gravierend sein.“ Ebenso warnt Friedrich Heinemann vor einer Ausweitung der Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB), die allen geldpolitischen Prinzipien widerspricht und mit steigenden Inflationsrisiken einhergeht. Trotz aller Risiken kann eine weitere Verschärfung der Finanzkrise in Europa dazu führen, dass einer dieser beiden Wege dennoch beschritten werden muss. „Eine Notfallhilfe durch die EZB ist besser als Eurobonds“ weiterlesen

Die Macht wandert von den Finanzzentren in die Politik

Der amerikanische Wissenschaftler und Publizist Ian Bremmer hat herausgefunden, dass der Einfluss staatlich gelenkter Konzerne weltweit wächst. Seiner Meinung nach provoziert der neue Staatskapitalismus politische Krisen und könnte sich sogar zu einem globalen Wachstumsrisiko entwickeln. Vor allem im Verlauf der vergangen zehn Jahre hat eine neue Art von Unternehmen die internationale Bühne betreten. Sie gehören entweder der heimischen Regierung oder sind zumindest eng mit ihr verflochten. Ian Bremmer nennt als Beispiele den mexikanischen Zementhersteller Cemex und die brasilianischen Minengesellschaft Vale. Die beiden Konzerne pflegen enge Kontakte zu ihren Regierungen, wodurch sie ihre marktbeherrschende Stellung durch die feindliche Übernahme kleinerer inländischer Konkurrenten festigen können. Ian Bremmer schreibt, dass beide Unternehmen im Grunde genommen nationale Champions in Privatbesitz sind. „Die Macht wandert von den Finanzzentren in die Politik“ weiterlesen

Juan Somavía fordert ein neues Wachstumsmodell

Die Wirtschaftskrise trifft Arbeitnehmer laut Juan Somavía am härtesten. Er klagt dabei die Politik an, die in den vergangen Jahrzehnten den Begriff der guten, menschenwürdigen Arbeit entwertet hat. Der Chilene Juan Somavía, seit 1999 Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf, schreibt: „So gilt Arbeit im gegenwärtigen Wachstumsmodell lediglich als Kostenfaktor. Dieser muss so gering wie möglich gehalten werden, um Wettbewerbsfähigkeit und Gewinne zu sichern.“ Die Arbeitnehmer werden seiner Meinung nach nur noch als Kreditnehmer betrachtet. Ihr legitimer Anteil an dem Wohlstand, den vor allem sie geschaffen haben, wird ihnen vom Arbeitgeber in der Form von zu niedrigen Löhnen vorenthalten.   „Juan Somavía fordert ein neues Wachstumsmodell“ weiterlesen

Motivation am Arbeitsplatz – das sind die Top Ten

Das A und O in Sachen Motivation am Arbeitsplatz ist ein gutes Arbeitsverhältnis. Denn nur wenn die grundsätzlichen Rahmenbedingungen stimmen, können auch gute bis sehr gute Leistungen abgerufen und erbracht werden. Auch ein gutes Verhältnis zu den Kollegen ist dabei wichtig. Daneben gibt es aber noch acht weitere Punkte, die einen starken Einfluss auf die Motivation haben.

Flexibilität, Teamarbeit und Gesundheitsförderung
Ein wichtiger Punkt bei der Zufriedenheit im Rahmen der beruflichen Tätigkeit sind bestimmte Freiheiten im Rahmen des Arbeitsverhältnisses. Hier steht eine gewisse Form der Zeitautonomie an erster Stelle. Insbesondere flexible Arbeitszeiten führen zu einer deutlich stärkeren inneren Verbundenheit mit der eigenen Aufgabe und Funktion im jeweiligen Unternehmen. Gleiches gilt für die Teamarbeit: In diesem Rahmen kann man sich als Angestellter wesentlich stärker selber in die Bearbeitung von Aufgaben einbringen als innerhalb von starren Hierarchien. Auch eine betriebliche Gesundheitsförderung, zum Beispiel mit ergonomischen Büromöbeln (erhältlich auf joma.ch), führt nicht nur zu geringeren Krankheitsständen und einer höheren Leistungsfähigkeit, sondern steigert zusätzlich auch die Motivation der Mitarbeiter.

ArbeitsplatzWohnliche Atmosphäre, individuelle Schreibtischgestaltung und Pflanzen am Arbeitsplatz
Von großer Bedeutung ist auch die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes an sich. Der überwiegende Teil der Angestellten verbringt den Großteil der Tageszeit am Arbeitsplatz. Häufig genug ist es im Winter noch dunkel, wenn man das Haus verlässt und schon wieder dunkel, wenn man von der Arbeit zurückkehrt. Deshalb sind eine individuelle Schreibtischgestaltung und eine ansprechende Einrichtung der Arbeitsräume zwei weitere wichtige Punkte zur Förderung der Motivation am Arbeitsplatz. Nur wer sich gerne dort aufhält, bringt auch im Rahmen von notwendigen Überstunden die entsprechende Leistung. Unter diesen Aspekt fallen auch Pflanzen im Büro, die eine wohnliche Atmosphäre schaffen. Die Raumgestaltung hat also einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Produktivität der Arbeitskräfte.

Last but not least: Anerkennung und die Bereitstellung von Getränken
Bleiben zwei Punkte übrig: Selbstverständlich geht es bei einem Arbeitsverhältnis vornehmlich um den Austausch von Zeit und Arbeitsleistung gegen Geld. Allerdings tut jedem Arbeitnehmer darüber hinaus die Anerkennung der eigenen Leistung gut. Hier helfen gute Worte und ein ehrlich gemeintes Feedback sicherlich oftmals weiter. Deutlich stärkeren Eindruck hinterlassen allerdings Aufmerksamkeiten wie kleine Präsente oder auch Gutscheine. Eine dauerhafte Steigerung der Motivation wird nicht zuletzt durch kostenlose Getränke am Arbeitsplatz gewährleistet: Eine Tasse Kaffee am Morgen etwa gibt Kraft für die bevorstehenden Aufgaben.

Hugette Labelle bekämpft seit Jahren die Korruption auf der Welt

Seit siebeneinhalb Jahren ist Huguette Labelle (73) Vorstandsvorsitzende der Anti-Korruptionsorganisation Transparency International. Jedes Jahr veröffentlicht die Organisation einen Index, der Bestechung auf dem ganzen Erdball misst. Sie selbst ist noch nie bestochen worden, aber es gibt Vorfälle, die sie wütend oder tieftraurig machen. Huguette Labelle nennt ein Beispiel: „Kinder sterben, weil ihre Eltern kein Schmiergeld haben. Sie müssen Leute bestechen, damit ihre Kinder medizinische Behandlung erhalten. Arme Leute bekommen ohne Schmiergeld oft keinen Zugang zu Wasser oder Schulen.“ Schrecklich findet es die Präsidentin von Transparency International auch, wenn Geld, das den Bürgern gehört, gestohlen und gewaschen wird, um Waffen zu kaufen und Konflikte zu schüren. Transparency International wurde vom früheren Direktor der Weltbank, Peter Eigen, gegründet und hat heute Büros in über hundert Nationen. „Hugette Labelle bekämpft seit Jahren die Korruption auf der Welt“ weiterlesen

Finanzkrisen wird es auch in der Zukunft geben

Wirtschaftsprofessor Paul Schmidt hat 250 Finanzkrisen auf der ganzen Welt unter die Lupe genommen und dabei eine Gemeinsamkeit festgestellt: Immer waren es gewaltige Schulden, die das System zum Einsturz brachten. Auf den Zusammenbruch folgten in den meisten Fällen ein Hyperinflation mit einer sich anschließenden Währungsreform. Oft waren die Regierungen schuld an der Misere, da sie exorbitante Schulden angehäuft hatten. Paul Schmidt, der Wirtschaftsprofessor an der Frankfurt School of Finance ist, hat bei seinen Untersuchungen auch folgende Erkenntnis gewonnen: „Alle Krisen zeigen, dass eine Marktwirtschaft inhärent instabil ist und dass die Finanzmärkte und die Finanzinstitutionen die Achillesferse sind. Deshalb werden wir Krisen auch in Zukunft nicht verhindert können. „Finanzkrisen wird es auch in der Zukunft geben“ weiterlesen

Unternehmen bauen in ihre Produkte ganz bewusst Fehler ein

Die Dokumentarfilmerin Cosima Dannoritzer, die mit ihrem mehrfach preisgekrönten Film „Kaufen für die Müllhalde“ bekannt wurde, hat bei ihren Recherchen herausgefunden, dass viele Hersteller mit Absicht Produkte produzieren, die nach kurzer Zeit kaputtgehen. Es handelt sich dabei nicht um wenige gierige Firmen, sondern der Verschleiß hat sich zu einem wichtigen Teil der Wachstumsökonomie gemausert. Dabei spielen laut Cosima Dannoritzer vor allem drei Faktoren zusammen: die Werbung, der Kredit und der Verschleiß. Die Werbung redet den Menschen ein, dass sie immer das Neueste brauchen. Der Kredit hilft ihnen dabei, die Sachen zu kaufen, von denen sie die meisten überhaupt nicht brauchen und der Verschleiß steigert den Bedarf. Das funktioniert erstens durch geplante Obsoleszenz, indem die Unternehmen kleine Teile an ihren Produkten kaputtgehen lassen. „Unternehmen bauen in ihre Produkte ganz bewusst Fehler ein“ weiterlesen